Mitarbeitende im AACTB Kinderzentrum

Unsere Erzieherinnen: Vuvuca (Artemizia), Leiterin Kindergarten, hat einen Sohn im Projekt: Liedson.

Juliana, Aushilfe im Kindergarten, hat drei Kinder im Projekt: Eliana, Fabio und Viviane.

Aracy ist Erzieherin und derzeit im Schwangerschaftsurlaub. Bis jetzt hat sie ein Kind im Projekt: Tainara. Wir freuen uns auf das zweite Kind.

Unsere Koordinatorin im Kindergarten (stundenweise): Crisolita.

Unsere Köchin: Virginia, hat eine Ziehtochter im Projekt: Suzy.

Unsere Reinigungskraft: Iva, hat zwei Töchter im Projekt: Ari und Djeny.

Unsere Frau am Wassertank: Nita, hat vier Kinder im Projekt: Alejandro, Ailton, Cleudir und Diogo.

Unser Schulbusfahrer: Mancas (Busfahrer der Horden).

Unser Hausmeister, Türsteher und Mann für alle Fälle: Rui da Graça, hat eine Tochter im Projekt: Nelida.

Unsere gute Seele, Managerin und Frau für alle Fälle: Ivete, hat drei Söhne im Projekt: Ju, Rodrigo und Naidir.

Das AACTB-Kinderzentrums wird geleitet von Sonia, Lehrerin, Psychologin und Supervisorin.

Menschen, die für ihre Arbeit bezahlt werden, können für ihren und den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen. Sie können sich Nahrung kaufen, eine Wohnung leisten, Miete bezahlen usw. Wenn ein Mensch kein Einkommen hat, verharrt er in Armut und ist von anderen abhängig. Er kann seine Grundbedürfnisse nicht alleine erfüllen. Auch noch so viele Spenden oder Geschenke, wie Smartphones, selbst eine "Bezahlung" in Naturalien kann es nicht. Diese wird lediglich das Bedürfnis nach Nahrung oder Kleidung befriedigen können, nicht aber das nach Selbstverwirklichung. Das Abhängigkeitsverhältnis wird so manifestiert. Deshalb ist es wichtig, Menschen in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Das kann z.B. durch Bildungschancen gelingen, die den Weg aus der Armut eröffnen können. Es kann gelingen, indem Menschen beschäftigt und angemessen für ihre Arbeit bezahlt werden. Es gelingt jedoch nicht, indem Abhängigkeitsverhältnisse künstlich aufrechterhalten und Menschen ihrer Verantwortung für sich selbst enthoben werden. Diesen Menschen wird ihr Wachstumspotential genommen. Ohne soziales Netz und/oder staatliche Unterstützung kann sich niemand leisten, ausschließlich ehrenamtlich zu arbeiten. Deshalb ist es wichtig, Menschen für ihre Arbeit auch zu entlohnen und somit Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Diese Menschen sind stolz auf das selbst verdiente Geld, sie können ihre Familien ernähren, sie erfahren Wertschätzung für ihr Wirken und erleben den Wert der (ihrer) Arbeit.